Pause per Tipp
Pause machen mit einem Tipp. Fertig.
Smartphone in die Tasche, Stoppuhr läuft. Aus den Stunden wird die Rechnung — finanzamtsicher, DATEV-fertig. Drin in jedem Plan. Auch im Starter ab 29 €/Monat.
Drei Sachen, die jeden Freitagabend retten — wenn der Stundenzettel sonst noch zu schreiben wäre.
Timer pro Auftrag, läuft auch wenn das Phone in der Tasche steckt. Sekunden-genau. Ohne Zettel.
Was du arbeitest, fließt in die Rechnung. Plan-Stunden gegen Ist-Stunden — siehst du auf einen Blick.
Auf Start tippen, fertig. Notiz tippen statt mit Bleistift kritzeln. Ende vom Tag = Ende vom Stundenzettel.
Mobile-First gebaut. Für Hände, die gerade noch im Mörtel waren.
Pause machen mit einem Tipp. Fertig.
Auftrag wählen, Timer startet. Wechsel zur nächsten Baustelle? Ein Tipp. Stunden landen am richtigen Ort.
Jede Erfassung mit Zeitstempel, unveränderbar archiviert. Wenn das Finanzamt fragt: hier die Liste.
Ein Klick, alle Stunden im DATEV-Format. Lohn-Buchhaltung ohne Kopier-Action.
Tag der Arbeit, Karfreitag, Christi Himmelfahrt — die App kennt sie. Niemand trackt aus Versehen am Feiertag.
Starter, Professional, Business — Zeiterfassung überall drin. Auch im Starter ab 29 €/Monat. Kein „Upgrade nötig“-Hinweis.
Das Bundesarbeitsgericht hat in seinem Urteil 1 ABR 22/21 entschieden: Alle Arbeitgeber in Deutschland sind verpflichtet, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten objektiv, verlässlich und zugänglich zu erfassen. Damit setzt das BAG das EuGH-„Stechuhr-Urteil“ (C-55/18, 14. Mai 2019) in deutsches Recht um — seit dem Urteil unmittelbar gültig.
Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit jedes Mitarbeiters müssen aufgezeichnet werden. Mit dem BAG-Urteil gilt das jetzt für die gesamte Arbeitszeit, nicht nur für Mehrarbeit.
Aufbewahrung: mindestens 2 Jahre.
Im Baugewerbe gilt zusätzlich: tägliche Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit für jeden Mitarbeiter, spätestens 7 Tage nach Erbringen der Arbeitsleistung.
Vorlagepflicht: Bei Zoll-Kontrollen sofort vorzulegen.
Bei 6–9 Stunden Arbeitszeit mindestens 30 Minuten Pause, bei über 9 Stunden mindestens 45 Minuten. Pausen müssen im Voraus feststehen.
Ohne Pause: Zeit zählt komplett als Arbeitszeit.
Hinweis: Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Für die rechtssichere Umsetzung in deinem Betrieb sprich mit deinem Steuerberater oder einem Fachanwalt für Arbeitsrecht.
Quellen: BAG-Urteil 1 ABR 22/21 vom 13.09.2022 · EuGH C-55/18 vom 14.05.2019 · §§ 4, 5, 16 ArbZG · § 17 MiLoG.
In Meistify laufen zwei Timer parallel: Der Arbeitszeit-Timer dokumentiert deinen gesetzlich relevanten Arbeitstag (für ArbZG und MiLoG). Der Auftragstimer ordnet jede Stunde dem richtigen Kunden zu. Beide schaltest du in Sekunden — und siehst sofort, dass alles dokumentiert ist.
Du tippst in der App auf „Arbeitsbeginn“ . Der Arbeitszeit-Timer startet.
▶ Arbeitszeit läuftAnfahrt zur ersten Baustelle ist erfasst.
Du tippst auf „Auftrag starten“ und wählst Müller. Der Auftragstimer beginnt.
▶ Auftrag „Müller · Bad-Sanierung“Stunden landen direkt beim Auftrag.
Tipp auf „Pause“ . Auftragstimer pausiert, Pausen-Counter läuft mit.
⏸ Pause läuftPflicht ab 6 Stunden Arbeitszeit (§ 4 ArbZG).
Tipp auf „Auftrag stoppen“ . Stunden werden dem Auftrag zugewiesen.
■ Müller: 6:05 h erfasstInkl. 30 min Pause abgezogen.
Auftragstimer für Schmidt starten. Arbeitszeit-Timer läuft die ganze Zeit ungeachtet weiter.
▶ Auftrag „Schmidt · Reparatur“30 Min Anfahrt sind separat erfasst.
Auftragstimer Schmidt stoppen. Heimfahrt fängt an.
■ Schmidt: 2:30 h erfasst
Tipp auf „Arbeitsende“ . Tag ist vollständig dokumentiert.
■ Arbeitszeit: 10:30 h · Pause: 30 minEintrag ist finanzamtsicher und ArbZG-konform abgelegt.
Arbeitszeit gesamt
10:30 h
7:00 – 17:30, abzgl. 30 min Pause
Auf Aufträge gebucht
8:35 h
Müller 6:05 h · Schmidt 2:30 h
Anfahrt & Wechsel
1:25 h
Separat dokumentiert
Nicht-erfasste Arbeitszeit ist seit 2022 nicht mehr nur ein Buchhaltungsthema. Sie ist ein Haftungsthema.
Die folgende Übersicht zeigt, wo die größten Risiken liegen — und welche Paragraphen jeweils greifen. Wie immer: Im Zweifel mit dem Steuerberater oder Anwalt sprechen.
Im Baugewerbe kontrolliert die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) regelmäßig vor Ort. Wer keine MiLoG-konforme Aufzeichnung vorlegen kann, riskiert ein Bußgeld bis zu 30.000 € pro Verstoß.
Rechtsgrundlage: § 21 Abs. 1 Nr. 7 MiLoG · § 17 MiLoG.
Wenn ein Mitarbeiter Überstunden einklagt und du keine objektive Aufzeichnung hast, wird ihm im Zweifel geglaubt. Dokumentierte Stunden sind dein Schutzschild — fehlen sie, gehst du das Prozessrisiko.
Rechtsgrundlage: BAG-Urteil 1 ABR 22/21 · § 138 ZPO.
Bei strittigen Stunden auf der Rechnung („So lange waren wir gar nicht da“) brauchst du einen objektiven Nachweis. Eine zeitgleich erfasste, manipulationssichere Stundenliste ist deutlich überzeugender als eine handschriftliche Aufstellung im Nachhinein.
Praktisch: Vor Gericht zählt Dokumentation, nicht Erinnerung.
Ja. Mit dem BAG-Urteil 1 ABR 22/21 vom 13. September 2022 sind alle Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet, Arbeitszeit objektiv und manipulationssicher zu erfassen — unabhängig von Betriebsgröße oder Branche. Ein konkretes Umsetzungsgesetz ist in Vorbereitung, die Pflicht selbst gilt aber bereits.
Ja. Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit werden pro Mitarbeiter erfasst — die in § 17 MiLoG geforderten Pflichtangaben für das Baugewerbe. Bei einer Zoll-Kontrolle (FKS) kannst du die Aufzeichnungen direkt aus Meistify exportieren und vorlegen. Die 7-Tage-Frist nach Arbeitsleistung wird automatisch eingehalten, weil die Erfassung in Echtzeit passiert.
Wird die Pause nicht erfasst, gilt die Zeit gemäß § 4 ArbZG als durchgehende Arbeitszeit — was bei der Lohnabrechnung Konsequenzen hat. Du als Arbeitgeber kannst nachträglich korrigieren, wenn die Pause stattfand aber nicht eingetragen wurde — der Audit-Trail dokumentiert die Korrektur.
Mindestens die in § 16 Abs. 3 ArbZG geforderten 2 Jahre. Tatsächlich behalten wir deine Aufzeichnungen so lange, wie dein Vertrag mit uns läuft — und stellen sie dir bei Kündigung als Komplettexport zur Verfügung. Server stehen in Frankfurt am Main, alles DSGVO-konform.
Ja, beides. Du tippst auf Start, der Timer läuft offline weiter — Zeitstempel und Mitarbeiter-ID werden lokal gesichert, die Anforderung an „objektive“ Erfassung bleibt erfüllt. Phone in die Tasche, App im Hintergrund: iOS und Android lassen Zeiterfassungs-Apps weiterlaufen, exakt dafür gemacht. Sobald wieder Empfang ist, synchronisiert sich alles automatisch.
Ja, aber sichtbar. Korrekturen werden mit Zeitstempel und Original-Wert protokolliert — die ursprüngliche Erfassung wird nicht überschrieben. Office hat alle Versionen, der Audit-Trail bleibt finanzamtsicher. Das ist genau die Manipulationssicherheit, die das BAG-Urteil verlangt.
Über den Standard-DATEV-Lohn-Export. Ein Klick generiert die Datei, der Steuerberater spielt sie ein. Kompatibel mit DATEV LODAS und LuG. Lohn-Buchhaltung ohne Kopier-Action.
Plan-Stunden vs. Ist-Stunden. Was war geplant, was ist daraus geworden — auf einen Blick.
Was die Stoppuhr füllt — Aufträge mit Plan-Stunden, Adresse, Material kommen direkt rein.
Aus Stunden wird Rechnung — Ist-Stunden landen automatisch in der Rechnungsposition.
Zeiterfassung testen — 14 Tage kostenlos. Keine Kreditkarte. Stoppuhr drücken, Stunden zählen sich selbst.
Ab 29 €/Monat (jährlich) · Zeiterfassung im Starter inklusive · Hosting in Frankfurt